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Autor Thema: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte  (Gelesen 4398 mal)

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Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte
« am: August 28, 2009, 16:13:55 »

Soundprofi. Die DMX 6Fire USB wird von Terratec als Profi-Audiosystem für USB 2.0 beworben. Die umfangreichen Schnittstellen wie Phono-Eingang mit RIAA-Entzerrer und Gain-Regler, XLR Mikrofon-Anschluss, MIDI Schnittstellen, 6 analoge Ausgänge und 4 Eingänge und digitale Ein- und Ausgänge sollen Semi-Profis ansprechen. Für Spielefans liefert die DMX 6Fire USB 5.1 Surround Sound jedoch ohne EAX oder OpenAL Unterstützung. Wie sich die Karte im Test schlägt, lesen Sie in folgendem Testbericht.

http://www.notebookcheck.com/Test-Terratec-DMX-6Fire-USB-Soundkarte.19838.0.html


Gast

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Re: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte
« Antwort #1 am: August 30, 2009, 03:30:48 »
Sorry, aber dieser "Test" ist ebenso wie die Karte weder Fisch noch Fleisch. Ich schätze eure Notebooktests, aber das hier ist gar nichts. Es fehlt eigentlich alles, was nötig zu sagen wäre: Wie ist die zugehörige Software, das Routing, wie stabil der Treiber unter ASIO und in Recordinganwendungen, Latenzen?? 10-Spurtest in Cubase o.ä. - wie sieht es mit dem MIDI Timing aus, Anspielen von Plug-Ins, Regelweg des Mic-Eingangs und Rauschen bei leisen Kondensermics sprich hohem Gain, funzt die Kombibuchse ordentlich (keine Selbstverständlichkeit), Headphone laut genug fürs Monitoring, Hörtest an Studiomonitoren etc pp

"Professionell" wäre diese Karte mit symmetrischen INs + OUTs, stabilen Treibern, kurzen Latenzen und Direct Monitoring, vernünftigem Routing und Studiopegel (+4dBu) usw. Für den Preis gibts z.B. schon M-Audio Karten oder bald das neue kleine FireStudio Mobile von Presonus. Tolle Wandlerbausteine allein reichen halt nicht.
Und was die DPC Geschichte angeht, muss eigentlich jeder, der mit einem Notebook etwas "professioneller" im Audiobereich unterwegs ist, die Latenzen optimieren. Am wichtigsten ist es, im Gerätemanager die "Microsoft...blahblu konforme Batterie" zu deaktivieren, Netzteil natürlich angestöpselt lassen, WLAN und ev noch die integrierte Webcam auszuschalten (und in manchen Fällen auch die die zugehörigen Dienste zu deaktivieren) usw. Dann werden die netten Balken im DPC Latency Checker sooo schön klein und grün dass man sie kaum noch sieht... Damit kann man sich dann hinstellen und mit einem gescheiten Interface auf einem Billignotebook eine 24 Spur Recording Session bei 24Bit/48kHz ohne Knackser und Aussetzer fahren.

Was Terratec hier bewirbt ist ein nettes Spielzeug für daheim  (taugt der Phonoeingang was?  - der ist nämlich eine gute Idee), sofern die Qualität stimmt...

Klaus Hinum

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Re: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte
« Antwort #2 am: August 30, 2009, 21:20:07 »
Hallo lieber Gast,
hier müssen wir uns leider wirklich etwas geschlagen geben, da Soundkarten und Audiotechnik nicht unser primäres Metie sind und daher auch das Testequipment hierzu fehlt.

Wir haben die Soundkarte aufgrund des XLR Eingangs angeschafft und wollten mit dem Test unsere Erfahrungen wiedergeben.

Bezüglich Latenzen, soll man leider das MacBook nur in einen vernünftigen Bereich bekommen (mit deaktivierten WLAN, Grafiktreiber, Akku, ...) und damit mit nur einem sehr ungenügenden Windows-"Genuss".
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Shakanos

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Re: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte
« Antwort #3 am: August 31, 2009, 22:25:41 »
Hallo,

ich habe mich nun bei euch angemeldet, war schon länger stiller Mitleser.

Die Sache mit der Latenzoptimierung habe ich ja nur auf den Profibereich bezogen. Wenn ich live recorde bei Konzerten, Festivals o.ä. brauche ich kein Wlan, keine Batterie und keine Webcam. Da muss die Kiste bis zu 2 Std oder mehr am Stück laufen und mehrere Spuren gleichzeitig aufnehmen können ohne dass es auch nur 1 mal knackst. Ich muss meinem Auftraggeber ein astreines Produkt hinlegen können.
Natürlich geht es dabei nicht um den Consumer-Komfort, den Windows dem Privatuser bieten soll. Da macht es keine Sinn, alles mögliche abzuschalten. Dennoch muss man sich im Klaren sein, was die 1000 Gerätschaften im PC für Auswirkungen auf den Audiobereich sprich die Latenzen haben - es geht dabei ja nicht nur ums Knacksen. Wenn eine Karte wie die Terratec im Homebereich professionelle Latenzen auf einem Mobilrechner bieten soll (kann sie das überhaupt?), so dass man z.B. als Hobbymusiker Software PlugIns live bespielen kann... muss man eben den ein oder anderen Kompromiss eingehen. Die Technik ist halt nunmal so auf dem momentanen Stand - und wird es auch bleiben solange die Hersteller sich bemühen, möglicht viele Funktionen gleichzeitig unter einen Hut zu bekommen.

Klaus Hinum

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Re: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte
« Antwort #4 am: September 08, 2009, 16:35:25 »
Update: Für alle Interessierten Apple Besitzer mit Snow Leopard. Bis jetzt gibt es keine funktionierenden Treiber für Mac OX 10.6
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Gast

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Re: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte
« Antwort #5 am: November 23, 2009, 20:35:06 »
Als negativpunkt wird der hohe Standbye-Stromverbrauch genannt ... schade nur das nirgendwo eine Angabe zum Stromverbrauch (im Betrieb und Standbye) gemacht wird, oder habe ich das überlesen? Könnte jemand solche Werte mal nachreichen ?

Klaus Hinum

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Re: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte
« Antwort #6 am: November 23, 2009, 21:13:24 »
Danke für den Hinweis, ich habe anscheinend vergessen den Stromverbrauch zu vermerken. Wir haben im Test zwischen 4.2 - 4.8 Watt gemessen, wobei bei ausgeschaltetem Notebook auch 4.2-4.6 anlagen.
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Klaus Hinum

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Re: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte
« Antwort #7 am: Dezember 09, 2009, 15:37:33 »
Gerade haben wir neue Beta Treiber für Windows 7 und Mac OS 10.6 auf der Terratec Homepage entdeckt. Die Mac Treiber funktionierten in einem schnellen Test auf dem im Test erwähnten MacBook Pro aus 2007 einwandfrei.
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tacksor

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Re: Test Terratec DMX 6Fire USB Soundkarte: Stand-by-Strom
« Antwort #8 am: September 27, 2010, 16:25:12 »
Von den Testern wurde als Negativpunkt angeführt, dass die DMX_6Fire_USB im Stand-by fast genauso viel Strom zieht, wie bei der Arbeit. Ich vermute, dass die DMX_6Fire_USB gar nicht in einen Stand-by-Modus schaltet, und das aus gutem, tontechnischem Grund: Aus Erfahrung als Taxifahrer und aus meinem Hobby (Soundaufnahme, -bearbeitung und -ausgabe am PC) weiß ich, dass Geräte, die einen Stand-by-Modus haben (z.B. manche Funkgeräte in Taxen), immer ein Minimum an Zeit benötigen, um in den Arbeitsmodus umzuschalten. Das bedeutet aber, dass dann auch immer ein Minimum am Tonsignal fehlt. Manch einer mag das für unbedeutend halten, ist es aber nicht: Das erste gesprochene Wort wird unverständlich bzw. fehlt das Anklingen des Instrumentes beim ersten Ton. Wer auf Qualität wert legt, wird mich verstehen. Alle Anderen können gerne folgenden Test machen:

 1. Sprecht das Wort "Bär" durch ein Mikro auf die Festplatte eures Rechners!
 2. Hört Euch das Ergebnis mit einer Sound-Schnitt-Software an!
 3. Danach schneidet Ihr eine Zehntel-Sekunde vom Anfang des Nutzsignals des Wortes weg!
 4. Hört Euch das Schnitt-Ergebnis jetzt noch einmal an!

Ihr werdet feststellen, dass Ihr nicht mehr unterscheiden könnt, ob es sich bei dem gesprochenen Wort um das Wort "Bär" oder "wer" handelt und mit etwas Phantasie könnt Ihr sogar andere Anfangsbuchstaben darein interpretieren.

Fazit: Das es bei der DMX_6Fire_USB keinen Stand-by-Modus gibt, ist für mich sogar ein positives Qualitätsmerkmal. Und das Netzgerät aus der Steckdose zu ziehen, ist kein großer Aufwand; diese kleine Muskelübung sollte sich jeder am PC leisten. Und wer auf Stromsparen Wert legt, benutzt die DMX_6Fire_USB sowieso nur dann, wenn er hochwertigen Sound aufnehmen, mitschneiden oder bearbeiten oder sich DVD's mit hochwertigem 5.1-Surround-Sound anhören will. Für alle einfachen Anwendungen reicht die im Notebook eingebaute Soundkarte und für Spieler eignet sich die DMX_6Fire_USB laut Test sowieso nicht.

 

 
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